Ernährung und Immunsystem

    Lebensmittel: Beeren, Gemüse, Nüsse, Gewürze

    Wenn die Tage kürzer werden und Erkältungen häufiger auftreten, wünschen sich viele Menschen eine starke körpereigene Abwehr. Neben ausreichend Schlaf, regelmäßiger Bewegung und möglichst wenig Stress spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsweise, die den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt und die Darmgesundheit unterstützt.

    Obst und Gemüse

    Obst und Gemüse liefern Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die für zahlreiche Prozesse im Körper benötigt werden. Empfehlenswert sind mehrere Portionen täglich und möglichst viel Vielfalt auf dem Teller. Besonders vitaminreiche Lebensmittel sind beispielsweise Paprika, Brokkoli, Beeren, Zitrusfrüchte und grünes Blattgemüse. 

    Nahrungsergänzungsmittel?

    Wer sich ausgewogen ernährt, kann seinen Nährstoffbedarf in der Regel über Lebensmittel decken. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung. Bei bestimmten Lebenssituationen oder einem nachgewiesenen Mangel kann eine ärztliche Beratung sinnvoll sein. 

    Gesunde Fette nicht vergessen

    Ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, sind Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie finden sich unter anderem in fettreichen Seefischen wie Lachs, Hering oder Makrele sowie in Walnüssen, Lein-, Hanf- und Rapsöl. 

    Der Darm als wichtiger Teil des Immunsystems

    Ein großer Teil der körpereigenen Abwehrzellen befindet sich im Darm. Deshalb lohnt es sich, die Darmgesundheit besonders zu unterstützen. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse und Nüsse dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Fermentierte Lebensmittel wie Naturjoghurt, Kefir oder Sauerkraut können ebenfalls zu einer vielfältigen Darmflora beitragen. 

    Weniger stark verarbeitete Lebensmittel

    Stark verarbeitete Lebensmittel, Fast Food und stark zuckerhaltige Produkte sollten nur gelegentlich auf dem Speiseplan stehen. Sie liefern oft viele Kalorien, aber vergleichsweise wenige wertvolle Nährstoffe und Ballaststoffe. Eine überwiegend pflanzenbetonte und abwechslungsreiche Ernährung unterstützt dagegen die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden. 

    Tipp: Bereits kleine Veränderungen, wie eine zusätzliche Portion Gemüse, Vollkorn statt Weißmehl oder eine Handvoll Nüsse als Snack, können dazu beitragen, die Ernährung langfristig ausgewogener zu gestalten.

    Das könnte Sie auch interessieren

    Unsere Ernährungskurse

    Sie möchten Ihre Ernährung nachhaltig verbessern? Unsere Ernährungskurse begleiten Sie auf diesem Weg.

    Unsere Gesundheitsangebote

    Wir unterstützen alle, die aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun. Sie erhalten bis zu 300 € Zuschuss für 2 Kurse pro Jahr.